Ihre Meinung ist gefragt!
Die Bebauung des Bahnhofsplatzes war über Jahre hinweg ein Dauerthema. Jetzt sind die Monate, an denen die Fläche noch beliebig genutzt und überquert werden kann, offenbar wirklich gezählt. Was die hier abgebildeten Entwürfe allerdings ausblenden, ist die vorhandene Architektur der BSAG-Haltestelle, die tatsächliche Größe des so genannten Bahnhofsvorplatzes, auf dem unter anderem auch die Bürgerparktombola und Buden zur Frei- und Weihnachtsmarktzeit Platz finden – und aus anderer Sicht die Hochstraße "Breitenweg". Die tatsächlich freie Fläche ist auf beiden Seiten deutlich kleiner, als diese beiden Entwurfszeichnungen es vermuten lassen. Ihre Meinung ist gefragt: Wird aus dem "Schandfleck" ein "Schmuckstück"?
Andreas74 , 23. Februar 2012, 14:48 Uhr:
Na Wunderbar! Wieder so ein Modernistischer Müll in der Stadt! Warum lernt man nichts aus den 60er und 70er Jahren? Es geht natürlich nur ums Geld. Schön schnell und billig einen Klotz hinschmeißen, der nach 20 Jahren wieder abgerissen wird, weil er dann absolut hässlich ist. Vielen Dank Herr Lohse!
Nicole, 23. Februar 2012, 14:36 Uhr:
In eine wirkliche Großstadt würden diese Gebäude vielleicht passen, aber mit Sicherheit nicht nach Bremen vor ein recht hübsches historisches Bahnhofsgebäude. Flachere, etwas pfiffigere Gebäude wären okay, aber nicht zwei solcher KLÖTZE. Wenn der Sinn des ganzen darin besteht, Bremen attraktiver zu machen.... failed.
günter, 23. Februar 2012, 12:31 Uhr:
Der Bahnhofsplatz sieht wirklich nicht besonders aus, aber ich finde einen freien Platz allemal besser als einen neuen Betonwürfel, der die Sicht weiter verbaut und meiner Meinung nach pottenhässlich ist.
Ralf, 23. Februar 2012, 12:08 Uhr:
Eine Grünfläche mit Brunnen bringt der Stadt keinen Verkaufserlös und keine Steuereinnahmen, aber dafür dauerhafte Unterhaltungskosten. Und die dürften nicht niedrig ausfallen, da ein hier sicher nicht die bremische Tai-Chi-Gruppe zu den Hauptnutzern gehören wird (da reicht ein Blick auf die andere Rasenfläche schon aus). Ich glaube auch nicht, dass ein Park zwischen Hochstraße und ÖPNV-Knotenpunkt ein Hort der Ruhe sein wird.
Der Raum erfüllt bisher auch keine öffentliche Funktion, wenngleich ich die Skater-Park als sinnvolle Zwischennutzung ansehe (und für die es eine Kompensation gebe sollte). Er ist ein Präsentierteller für die hässliche Hochstraße, leitet voll asphaltiert den Lärm direkt zum Bahnhofsvorplatz weiter und ab Dämmerung meide selbst ich das Überqueren der unbeleuchteten Fläche.
Daher halte ich die bisherigen Ausführungen zum aktuellen Zustand für sehr verklärend und die Bewertung des Planungen für sehr nörgelig.
Es gibt definitiv besseres als die nahezu austauschbare Dudler-Architektur (zum Glück ist deren Landesbank-Entwurf nicht durchgekommen), aber der Entwurf ist zumindest solide. Wenn jetzt die Investoren Schlange stehen würde, wäre auch meine Meinung: "Der Nächste bitte". Aber das ist leider nicht so. Das Grundstück liegt schon seit Jahren brach. Mit der Gasse hat die Stadt zumindest einen wichtigen Kompromiss durchgedrückt. Mehr ist aber nicht drin, denn Bremen ist nicht in der starken Position.
Elias Fine, 23. Februar 2012, 11:30 Uhr:
Wer von den Kommentatoren, die für eine Begrünung sind, glaubt eigentlich ernsthaft, dass sich der Platz an dieser Stelle ohnen einen erheblichen Aufwand auch nur in einem halbwegs akzeptablem Zustand halten lässt?
battermann , 23. Februar 2012, 10:44 Uhr:
man sollte die hochhäuser nicht bauen. eine grünfläsche mit einem brunnen wäre schöner. die bebauung mit Hochhäusern ist furchtbar, es fehlt derfreie raum!
Christian Joly , 23. Februar 2012, 10:37 Uhr:
Ich kann ja verstehen, daß die Stadt Geld braucht. Ebenso muß ich sagen, daß der Bahnhofsvorplatz in seiner jetzigen Form einfach grottenhäßlich ist. Aaaaber, es ist ein freier, luftiger Platz, mit einem schönen Blick auf Bremens Geschichte.....den wilhelminischen Bahnhof hinter Beton zu verstecken, wäre eine Schande!!! Mein Vorschlag: Hochstraße Breitenweg abreißen, den Vorplatz begrünen und eine freie Sicht auf den Bahnhof und das Überseemuseum ermöglichen. Klar, das bringt kein sondern kostet....aber Bremer und Touristen erfreuen sich an einem schönen Stadtbild, das wiederum lockt mehr Menschen nach Bremen und das wiederum bringt langfristig Geld in die Stadt....davon hat jeder was....siehe Schlachtepromenade. Klar....Bremen ist arm aber auf seine Art ebenso sexy wie Berlin...macht das doch nicht kaputt liebe Stadtplaner!!!!
Stefan Müller, 23. Februar 2012, 09:52 Uhr:
Natürlich sind die Argumente pro und contra Bebauung zum Teil nachvollziehbar - aber es stellt sich doch die Frage, ob ein so beliebig aussehendes Gebäude die Stadt verschönert. Ich denke: Nein. Außerdem zweifle ich stark daran, dass es gelingt, das Viertel aufzuwerten - denn wieso sollten sich "bessere" Läden in einem Gebäude niederlassen, in dem die Mieten bestimmt nicht niedriger sind, als z.B. in der Bahnhofstraße, wo doch Drumherum jeder noch so zaghafte Versuch, etwas über dem vorherrschenden Niveau anzubieten, kläglich scheitert. Beispiele gibt es genug (Bagels und scharfe Currywurst sind raus, Billig-Imbisse ziehen überall ein). Offenbar gibt es in Bremen keinen Markt für so was - und schon gar nicht, wenn die Menschen vorbei rennen, weil sie einen Zug erreichen wollen oder ins Büro müssen.
Gerda, 23. Februar 2012, 09:24 Uhr:
Endlich geschieht etwas. Gewünscht hätte ich mir doch im Durchgang eine überdachte Passage.
lohse , 23. Februar 2012, 09:12 Uhr:
sowas nennt sich Stadtplanung für die Bürger dieser Stadt.
Und worum geht es wirklich, wie immer wollen ein paar Geldsäcke Kohle machen.
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