16. Februar 2012, 11:54 Uhr
Kriminalität in Bremen
Orte mit hoher Kriminalität im Land Bremen.
Lange Zeit waren sie unter Verschluss. Jetzt sind sie öffentlich: Orte in Bremen und Bremerhaven, die die Polizei als Brennpunkte der Kriminilaität einschätzt. Mehr als 30 Straßen und Plätze tauchen in der Liste der sogenannten Gefahrenorte auf. Die Polizei kann dort Personen ohne konkreten Verdacht überprüfen. Auch Straßen im Bremer Viertel gelten als Brennpunkt.
Die Innenbehörde listet erstmals für Bremen die Straßen auf, die sie besonders im Auge hat. Außerdem nennt sie den Grund und verdächtige Personengruppen. Die Diskomeile und den Bahnhofsvorplatz hätte man vermutet. Es tauchen aber auch der Osterdeich und das Weserstadion auf.
Ausführliche Übersicht der "Gefahrenorte" [PDF, 340 Kb]
Für Bremen Nord hat die Polizei sechs Orte aufgeführt. Darunter der Vegesacker Bahnhof. Raub und Landfriedensbruch gibt die Behörde als Grund an. Im Visier hat sie dabei vor allem Jugendliche aus dem Umfeld der Grohner Düne. Im Zusamemnhang mit Drogen beobachtet die Polizei den Osterdeich und die Weserterrassen, speziell in den Sommermonaten. Für Bremerhaven-Mitte werden Einbrüche, Überfälle und Brandstifung als Grund für die besondere Beobachtung genannt.
Wie viel Kontrolle brauchen wir?
Die Innenbehörde hat die Liste öffentlich gemacht, weil die Partei "Die Linke" eine kleine Anfrage an den Senat gestellt hatte. Sie wollte unter anderem wissen, wo in Bremen Personenkontrollen ohne Tatverdacht möglich sind. Jens Körber von der Bremer Polizei hälte die Veröffentlichung der Gefahrenorte für kontraproduktiv. "Um Gottes Willen, da gehe ich nicht mehr hin, das ist viel zu gefährlich", könnte eine Reaktion der Bremer sein. Damit erreiche man genau den gegenteiligen Effekt. "Bürger gehen dort nicht mehr hin und dadurch produzieren wir Gefahr", sagte er Radio Bremen. "Das wollen wir nicht."
Tiefwasserhafen der Superlative
Deutschlands einziger Seehafen mit Tiefgang ist ein gigantisches Projekt. Ab August 2012 sollen die größten Containerschiffe der Welt Wilhelmshaven anlaufen. Es ist ein Vorhaben der Superlative: Erst Deutschlands größter Sandkasten, dann Norddeutschlands größte Baustelle. Der Jade-Weser-Port ist ein ehrgeiziges Projekt der Länder Niedersachsen und Bremen. Mehr...
Untersuchungsausschuss Krankenhauskeime
Der Tod von drei frühgeborenen Babys in der Kinderklinik Bremen-Mitte beschäftigt einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bremer Landtags. Wir berichten hier über jede Sitzung. Mehr...
Windenergie-Dossier
Seit dem Reaktorunglück in Fukushima ist die Energiewende ein Dauerbrenner in Medien und Politik. Welche Potentiale die Windenergie bietet und wo es Schwierigkeiten gibt, erfahren Sie in unserem Dossier. Mehr...
Drogenpolitik auf dem Prüfstand
Vor fünf Jahren wurde Kevins Leiche im Kühlschrank seines Stiefvaters gefunden. Der Zweijährige starb unter den Augen der Behörden. Seitdem steht die Bremer Drogenpolitik auf dem Prüfstand. Mehr...
Stille Einlagen ummünzen?
Bremen soll seine stille Einlage an der Bremer Landesbank aufgeben und statt dessen Anteile an der Bank bekommen. Denn die Landesbank-Mutter, die NordLB, braucht mehr Eigenkapital. Niedersachsen macht Druck, doch die Bremer sind noch nicht überzeugt. Mehr...
Jetzt läuft
Vorfahrt für Radler
Immer mehr Radfahrer bevölkern Bremens Straßen. Politisch gewollt vom Senat, die den Radverkehr weiter fördern will. Doch Fußgänger und Autofahrer fühlen sich bedrängt. Mehr...
23. Mai, 15:05 Uhr | Nordwestradio
Info: Die Rundschau
Sendezeit:
Mo. - Fr., 7, 8, 12, 16, 17 Uhr
Info: Nordwestradio Journal
![Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen] Globus mit Mikrofon davor [Quelle: Radio Bremen]](/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/journal104_v-mediateaser.jpg)
Sendezeit:
Mo., - Fr.,
6:05 - 9 Uhr
12:08 - 13 Uhr
17:08 - 18:30 Uhr
Sa.,
8:05 - 9 Uhr
12:05 - 13 Uhr
Politik-Podcasts
Politik-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen: Hier werden Ihnen jeweils die neuesten Podcast-Dateien zum direkten Download angeboten. Mehr...