"Heiraten ist schick!"

Die Ehe als Rechtsform – das gab es schon bei den alten Römern, sagt die Historikerin Monika Wienfort. Und diese Rechtsform liegt zur Zeit wieder im Trend. Dabei lag der Höhepunkt der Eheschließungen in Deutschland in der Nachkriegszeit: In den 1950er und 60er Jahren heirateten sehr viele Paare. In den folgenden Jahrzehnten – bis in die 90er Jahre – galt Heiraten eher als spießig. Das sei wohl auch eine Folge der Studentenbewegung gewesen, mutmaßt Wienfort. Im 21. Jahrhundert erlebt die Hochzeit ein Revival. Sie sei zum Statussymbol geworden, "es ist schick, zu heiraten."
  • Autor/-in:Tom Grote
  • Länge:5:03 Minuten
  • Datum:Montag, 30. Juli 2018
  • Sendereihe:Der Morgen | Bremen Zwei