"Gott der Barbaren"

Stephan Thome hat so etwas wie ein Abo auf die Nominierung zum Deutschen Buchpreis. Schon mit seinem Debüt "Grenzgang" ist er 2009 auf die Shortlist gekommen, dann noch einmal 2012 mit "Fliehkräfte" und auch in diesem Jahr mit "Gott der Barbaren". Der Preis ging an andere, aber schon die Shortlist ist ein Lorbeerkranz für Autoren. Sein jüngster Roman "Gott der Barbaren" spielt in China, zur Zeit des Taiping-Aufstandes. Ausgelöst wurde er vom Mystiker Hong Xiuquan, der sich für Gottes zweiten Sohn hielt. Zwischen 1851 und 1864 sind bei diesem Glaubenskrieg 20 bis 30 Millionen Menschen ums Leben gekommen. Bremen Zwei Moderator Hendrik Plaß hat mit Stephan Thome gesprochen. (Suhrkamp Verlag, 25 Euro)
  • Autor/-in:Stephan Thome;Hendrik Plaß
  • Datum:Freitag, 12. Oktober 2018
  • Sendereihe:Bremen Zwei | Bremen Zwei