Musikzeitschriften in Corona-Zeiten

Print-Magazine haben es schwer. Seit Jahren sind die Verkaufszahlen in der Branche rückläufig. Anzeigenkunden springen ab und verlagern ihr Budget in Richtung Online. Mit schwerwiegenden Folgen: die Speerspitze des britischen Musikjournalismus zum Beispiel, das “Q Magazine”, ist jetzt zum letzten Mal erschienen. Die Corona-Krise und der weitere Anzeigenrückgang haben der Zeitschrift den Todesstoß verpasst. Im Jahr 2001 wurde das Heft noch 200.000-mal pro Monat verkauft, zuletzt sank diese Zahl auf nur noch 28.000 verkaufte Exemplare. Musikredakteur Robert Hauspurg über den Zustand des Musik-Printjournalismus.
  • Autor/-in:Robert Hauspurg
  • Länge:4:15 Minuten
  • Datum:Mittwoch, 29. Juli 2020
  • Sendereihe:Bremen Zwei
  • Beitragsreihe:Popkultur
  • Quelle:Bremen Zwei