Ein Werk kehrt an den Ort seiner Uraufführung zurück

Jubiläen sind oft mit blanker Zahlen-Nostalgie verknüpft. Anders aber ist es, wenn die besondere Aura des Ortes hinzukommt. Es ist Karfreitag, der 10. April 1868. Im Bremer St.-Petri-Dom soll ein neues Werk von Johannes Brahms uraufgeführt werden, ein Requiem, das nur in Fragmenten zuvor bereits in Wien zu hören war. Nun also die erweiterte Fassung in Bremen. Das Konzert wird dirigiert von Johannes Brahms. Ein Triumph ist auch das aktuelle Brahms-Projekt der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem künstlerischen Leiter Paavo Järvi. Wie zuvor das Requiem haben seine Sinfonien damit einen neuen, umjubelten Siegeszug von Bremen aus um die Welt angetreten. Im Rahmen dieses international viel beachteten Projektes ist es für die Musiker eine Selbstverständlichkeit, Brahms’ einziges in Bremen uraufgeführtes Werk mit einzubeziehen.
  • Autor/-in:Kristin Hunfeld
  • Länge:5:20 Minuten
  • Datum:Dienstag, 10. April 2018
  • Sendereihe:Bremen Zwei |
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