Die Ästhethik des Otto-Katalogs

Als der erste Otto-Katalog 1950 erschien, war es eigentlich nur eine braune Papphülle, von einer gelben Schnur festgehalten und drinnen waren ein paar Fotos von Schuhen. Heute für uns kaum vorstellbar, dass so ein Katalog zum Kaufen animieren konnte. Das Internet gab es damals noch nicht, vor dem Katalog ging man ins Geschäft oder liess sich direkt was schneidern. Jetzt konnte man zu Hause so einen Katalog in die Hand nehmen und in Ruhe aussuchen. Das Prinzip funktioniert auch heute noch, allerdings vor dem Computer oder mit einem Smartphone. Was macht den Reiz dieser Art des Kaufens aus? Fragen an Martin Gessmann, Professor für Professor für Kultur- und Techniktheorien und Ästhetik an der Hochschule für Gestaötung in Offenbach.
  • Autor/-in:Tom Grote
  • Länge:3:56 Minuten
  • Datum:Donnerstag, 22. November 2018
  • Quelle:Bremen Zwei