Dienstag, 23. Oktober 2018
Kinder schauen auf Tablet [Quelle: Imago, Foto: Westend61] Lupe

Internetfilter und Gespräche mit den Eltern schützen Kinder am besten im Netz.

Safer Internet Day

Kinder und Internet: Filter und Gespräche

Das Internet – unendliche Weiten, unendliche Höhen und Tiefen. Gern möchten wir die Tiefen umschiffen, gern möchten wir unsere Kinder vor Gefahren aller Art schützen. Aber wie sich in diesem unüberschaubaren Wust aus Angeboten zurechtfinden? Jo Bager von der Computerzeitschrift CT hat ein paar Tipps für euch.


Ja. Im Internet lauern viele Gefahren - Gewalt, Hass, Pornographie... Aber das Internet ist aus unser aller Leben nicht wegzurationalisieren, es ist Teil unserer Gesellschaft, unserer Arbeit, unseres Lebens.


Wie können Kinder lernen, mit dem riesigen Angebot im Netz umzugehen, mit dem selbst wir Erwachsenen nicht selten überfordert sind? Jo Bager von der Computerzeitschrift CT: "Die wesentlichen Funktionen einer Kinderschutzsoftware sind Internetfilter, damit das Kind möglichst nicht auf gefährliche Inhalte stößt. Die basieren zum Teil auf Whitelists, die nur bestimmte Seiten durchlassen. Da hat man vollständige Sicherheit. Andere Lösungen bieten keine hundertprozentige Sicherheit."


Im Gespräch bleiben

Gerade ältere Kinder stoßen mit Filtern und Whitelists schnell an Grenzen. "Whitelist-Filter sind für kleinere Kinder ganz gut. Größere Kinder sollten so selbstständig sein, dass sie sich selbst helfen können", erklärt Jo Bager.


Kein Filter, keine Software kann die Aufklärungsarbeit der Eltern ersetzen: Was ist möglich im Internet, welche Fallen und Risiken verbergen sich hinter blinkenden Buttons oder aufploppenden Anzeigen, wohin führt mich die Google-Suche, wenn ich bestimmte Begriffe eingebe - alle Eventualitäten sind durch Algorithmen oder Voreinstellungen unmöglich abzudecken. "Das wichtigste", sagt Jo Bager, "sind klare Absprachen mit den Eltern!"


Das heißt zum Beispiel: Kein Handy im Schlafzimmer. Erst die Hausaufgaben, dann das Tablet. Smartphone ja, aber die Eltern müssen von Zeit zu Zeit einen Blick darauf haben dürfen.


Und wenn's mal zu peinlich ist, um mit den Eltern drüber zu sprechen? "Eine Seite, wo sich Jugendliche Hilfe holen können, ist Juuuport. Dort treffen sie auf Gleichaltrige, die entsprechend geschult sind und Hilfe bei Problemen anbieten", informiert Jo Bager.



Bewusstsein schaffen

Macht euren Kindern klar: Das, was ihr euren Freunden via Netz in Wort, Bild oder Video mitteilen wollt, ist nicht für die ganze Welt bestimmt. Deshalb ist es wichtig, dass sie wissen, wie das Netz funktioniert. Und nicht zu viel Privates ins Netz "posaunen", getreu dem immer noch gültigen Motto "Erst denken, dann posten!" Denn: Das Internet vergisst nichts!


Den kompletten Talk mit Jo Bager könnt ihr hier nachhören:


 

Linkliste: Internetseiten für Kinder und Eltern

Hier findet ihr ein paar Links zu Seiten, die euch ein bisschen leiten und lenken sollen. Die meisten Seiten, die extra für Kinder gestaltet werden, arbeiten mit einer Whitelist, also einer Liste von Seiten, die als ungefährlich und für Kinder geeignet bewertet werden.


Was geht und was nicht, worauf müsst ihr achten, wie könnt ihr euch schützen - dazu erfahrt ihr mehr auf diesen Seiten:


 

Suchmaschinen für Kinder:
Wer richtig sucht, der findet auch. Auf diesen Seiten bewegt ihr euch in einer sicheren Suchwelt.


 

Netznachrichten für Kinder:
Was passiert in Bremen und der Welt? Wenn ihr euch auf diesen Seiten informiert, seid ihr immer auf Stand.


 

Das Netz spielerisch kennenlernen:
Hier erfahrt ihr viel über Fairness im Netz, lernt spielerisch seine Tücken und die Begriffe, die hier immer wieder herumschwirren, kennen.


 

Hilfe-Seite gegen Mobbing, Abzocke etc.:
Ihr habt Sorgen oder Probleme mit euren Freunden, seid Opfer von Attacken im Netz geworden, wollt einfach irgendetwas rund um das weltweite Web wissen. Hier sitzen Menschen, die euch ganz individuell helfen und beraten können:






 


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